Neugierig geworden? Dann servieren wir Euch ein Ideenmenü für Ausbildungsbotschafter-Formate. Nicht nur als Inspirationsbuffet, sondern auch gleich mit Angaben zu Zielgruppe und Aufwand. So kann man direkt abwägen, was sich für welche Region und Ressourcen eignet:

Azubi-Escape-Room

Kurzbeschreibung: Spielerisches Rätselerlebnis, bei dem Schüler typische Aufgaben aus Berufen lösen. Ausbildungsbotschafter:innen moderieren und erklären am Ende den Praxisbezug.
Zielgruppe: Klassenstufen 8–10, besonders praxisorientierte Schüler.
Aufwand:hoch (Raumgestaltung, Material, Vorbereitung), aber wiederverwendbar und mega-wirksam.

Ausbildungsbotschafter-Speeddating

Kurzbeschreibung: Schüler:innen rotieren in 5-Minuten-Takten zwischen verschiedenen Azubis, lernen schnell viele Berufe kennen.
Zielgruppe: Mittel- bis Oberstufe, Berufsorientierungstage.
Aufwand:mittel (Organisation, Moderation), sehr effektives Format.

Pop-Up-Werkstatt („Berufsorientierung zum Anfassen“)

Kurzbeschreibung: Azubis lassen Schüler:innen kleine Projekte bauen oder programmieren, sodass am Ende ein konkretes Produkt entsteht.
Zielgruppe: Schüler, die praktisch arbeiten wollen; gut bei Messen oder Projekttagen.
Aufwand:mittel bis hoch, je nach Berufsfeld. Stark in Erinnerung.

Ausbildungsbotschafter-Battle

Kurzbeschreibung: Zwei Azubis präsentieren ihren Beruf im Duell, Schüler:innen voten live, welcher Job sie mehr begeistert.
Zielgruppe: Schülergruppen ab 8. Klasse, auch Eventbühnen tauglich.
Aufwand:niedrig bis mittel, braucht nur gute Moderation und Technik. Unterhaltung mit Info-Kern.

Eltern-Afterwork mit Azubi-Talks

Kurzbeschreibung: Lockerer Abend mit Snacks, bei dem Eltern Azubis direkt befragen können. Authentische Antworten statt reiner Personalmarketing-Sprache.
Zielgruppe: Eltern, die (oft unbewusst) Berufswahl prägen.
Aufwand:mittel, aber mit starker Hebelwirkung.

Insta-Takeover & TikTok-Challenges

Kurzbeschreibung: Ausbildungsbotschafter übernehmen für eine Woche die Social-Media-Kanäle der Kammer, posten Einblicke und Challenges.
Zielgruppe: Jugendliche online, Reichweite weit über eine Klasse hinaus.
Aufwand:niedrig bis mittel, Content muss kuratiert werden. Starke Sichtbarkeit.

„Job Walk & Talk“

Kurzbeschreibung: Schüler spazieren mit Azubis durchs Viertel, durch Betriebe oder sogar durch eine Messehalle – Gespräche im Gehen, sehr entspannt.
Zielgruppe: Kleine Schülergruppen, max. 10–15 Teilnehmende.
Aufwand:niedrig, braucht nur Planung und passende Strecke. Super niederschwellig.

Azubi-Hörsaal („Frag mich alles“)

Kurzbeschreibung: AMA-Style („Ask Me Anything“) – Azubis beantworten live Fragen, die Schüler anonym einspeisen. Keine Tabus, volle Authentizität.
Zielgruppe: Ältere Schüler, die kurz vor Ausbildungswahl stehen.
Aufwand:niedrig bis mittel, digitale Tools hilfreich.

Ausbildungs-Hackathon light

Kurzbeschreibung: Schüler und Azubis bilden Teams, bearbeiten eine kleine Challenge und pitchen Lösungen – spielerisch und kreativ.
Zielgruppe: Höhere Klassen, technik- oder kreativaffine Schüler.
Aufwand:hoch, braucht Betreuung, Räume, Zeit. Dafür starke Teambindung und Storytelling-Potenzial.

Botschafter-Festival

Kurzbeschreibung: Ein Mix aus Messe, Konzert und Ausbildungsmarkt – Azubis stellen Berufe vor, flankiert von Foodtrucks, Musik und Showelementen.
Zielgruppe: Ganze Schulen, offene Stadt- oder Regionsevents.
Aufwand:sehr hoch, aber imageprägend und öffentlichkeitsstark.

Damit entsteht ein dreistufiges Menü, aus dem Koordinator:innen je nach Ressourcen auswählen können:

  • Snacks (niedriger Aufwand): Job Walk & Talk, AMA, Speeddating

  • Hauptgänge (mittlerer Aufwand): Pop-Up-Werkstatt, Eltern-Afterwork, Social Media Takeover

  • Festmahle (hoher Aufwand): Escape-Room, Hackathon, Festival

Bildquellen und Copyright-Hinweise
  • © blackdovfx / Getty Images – Weltkugel, Technologie, Globales Netzwerk (3469_weltkugel-technologie-globales-netzwerk.jpg)

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