Wie alle Handwerkskammer in Rheinland-Pfalz profitiert auch die Region Trier von dem Projekt „Ausbildungsbotschafter“ des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz. Junge Handwerkerinnen und Handwerker ab der Fachstufe 1 sollen aktiv gewonnen und geschult werden für einen Einsatz vor Schulklassen aller Schulformen, die dadurch ihre Berufsorientierung praxisnah und authentisch stärken.
Große Resonanz in den Klassenzimmern
Die Resonanz der Schulen ist großartig. Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter bringen frischen Wind in die Klassenzimmer und können locker und „auf Augenhöhe“ mit den Jugendlichen Themen wie Elterneinfluss, Verdienstmöglichkeiten und Karriereperspektiven ansprechen. Und Schülerinnen und Schüler trauen sich, diese Fragen überhaupt zu stellen.
Engagement über die Ausbildung hinaus
Auch über ihre Ausbildungsjahre hinaus können die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen weiter die duale Ausbildung, ihren Berufszweig und ihren Betrieb vertreten und bleiben der Handwerkskammer als Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter treu. Bis hin zur Jungmeisterin bzw. -meister sind sie engagiert und „brennen“ für ihre Berufsbilder.
Wer sind diese jungen Leute, die sich so für Ihr Handwerk engagieren? Einen Einblick in ihren Werdegang und ihre Motivation geben folgende Beiträge aus dem Deutschen Handwerksblatt.
Fit für den Schuleinsatz
Bevor die jungen Talente in Schulen geschickt werden, durchlaufen sie einen Workshop, in dem sie in Präsentation und Kommunikationstechniken geschult werden. Ihre fertige Präsentation halten sie als Testlauf vor anderen Ausbildungsbotschaftern, bevor sie hochoffiziell von der Handwerkskammer mit einer Urkunde „entsendet“ werden. Bei ihren Einsätzen in den Schulen der Region werden sie regelmäßig von den Beratungsfachkräften der Handwerkskammer Trier begleitet.
Authentische Einblicke im Video
Der filmisch begleitete Auftakt zum Sommer der Berufsausbildung 2022 zeigt, wie Ausbildungsbotschafter für das Handwerk einstehen – authentisch, sichtbar und direkt: https://www.foerderinfo.bund.de/SharedDocs/Videos/de/bmbf/5/56/56354.html
Dieser Beitrag wurde erstmals im Newsletter 5/2026 des Netzwerks der Ausbildungsbotschafter-Initiativenveröffentlicht. Wenn Sie keine Ausgabe und keine aktuellen Impulse aus dem Netzwerk verpassen möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden.
erdler(at)rkw.deAuch interessant
Wie die Generationen XYZ und KI die Candidate Journey verändern (Teil 2)
Warum ist es sinnvoll, viel Zeit, Ideen und möglicherweise auch Geld in die Candidate Journey zu investieren?
Unser Fachbeirat Mensch und Arbeit stellt sich vor: Monika Opitz von der RKW Nord GmbH
Jeden Monat stellen wir Ihnen ein Mitglied des Fachbeirates Mensch und Arbeit vor. Diesmal mit Monika Opitz von der RKW Nord GmbH.
Eine Vier-Tage-Woche – oder doch lieber Workation?
Eine Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt – funktioniert das? Mehr als 50 Unternehmen probieren es aus und werden dabei wissenschaftlich begleitet.

